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    Endlich habe ich eine Hörhilfe, die nicht an den Ohren drückt und mich auch meine Enkel am Telefon verstehen lässt.
    Margarete Greiner aus Bad Langensalza
    OHRVITAL® - Ihr Hörgerätespezialist

    Kann man sein Gehör wieder verbessern?

    Das Hörvermögen kann sich aus verschiedenen Gründen verschlechtern. Manchmal nur temporär, in den meisten Fällen jedoch langanhaltend. Einen schleichenden Hörverlust begegnet man am besten mit ein wenig Training, um das Gehör wieder zu verbessern. Gehörverlust und seine unterschiedlichen Ursachen Bei den meisten Menschen schleicht sich der Hörverlust zunächst unbemerkt ein. Der Ton bei Radio und […]

    21. Februar 2022 • Ratgeber

    Das Hörvermögen kann sich aus verschiedenen Gründen verschlechtern. Manchmal nur temporär, in den meisten Fällen jedoch langanhaltend. Einen schleichenden Hörverlust begegnet man am besten mit ein wenig Training, um das Gehör wieder zu verbessern.

    Gehörverlust und seine unterschiedlichen Ursachen

    Bei den meisten Menschen schleicht sich der Hörverlust zunächst unbemerkt ein. Der Ton bei Radio und TV muss plötzlich ein bisschen lauter gedreht werden, Gesprächspartner werden akustisch nicht mehr vollumfänglich verstanden, der Blick hängt häufiger an den Lippen der anderen. Das sind nur einige Anzeichen dafür, dass die leisen Töne zunehmend schwerer gehört und verstanden werden.

    Hier ist eine realistische Selbsteinschätzung notwendig. 

    Der zumeist schleichende Prozess birgt die Gefahr, dass die meisten Menschen erst spät zum HNO-Arzt gehen, um sich einem Hörtest zu unterziehen. Nur ein Facharzt kann jedoch die Ursache und die Art des Hörverlustes feststellen.

    Im Jahr 2019 wurde 29.517 Menschen Taubheit als Schwerbehinderung bescheinigt.

    Quelle: Statista, letzter Zugriff 15.11.2021

    Experten gehen von einer hohen Dunkelziffer aus. Denn eine Schwerbehinderung durch Taubheit ist nicht meldepflichtig. Zudem begeben sich die wenigsten frühzeitig in die Behandlung beim Spezialisten. 

    Merkmale und Ursachen der Schallleitungsschwerhörigkeit

    • Schallwellen dringen nicht mehr komplett zum Innenohr vor
    • Geräusche dringen nicht mehr vom äußeren Ohr durch das Mittelohr vor
    • weiche und leise Klangfolgen werden nicht mehr klar und deutlich wahrgenommen
    • laute Geräusche werden nur noch dumpf wahrgenommen
    • ursächlich können unter anderem Ohrenentzündungen, Flüssigkeitsansammlungen direkt im Mittelohr, ein perforiertes Trommelfell oder eine Fehlfunktion der Eustachischen Röhre sein

    Merkmale und Ursachen der Schallempfindungsschwerhörigkeit

    • leise und weiche Klänge werden nur sehr undeutlich bis gar nicht wahrgenommen
    • laute Töne werden undeutlich und dumpf wahrgenommen
    • ein beschädigtes Innenohr ist die Ursache
    • zurückzuführen ist dieser Schaden am Innenohr unter anderem auf Kopfverletzungen, Alterungsprozess, Medikamentennebenwirkungen und anderweitige Erkrankungen

    Merkmale und Ursachen des kombinierten Hörverlustes

    • wird von Beschädigungen des Innen-, Mittel- oder äußeren Ohres ausgelöst
    • insbesondere die Ursachen einer Schallleitungsschwerhörigkeit führen zu einem kombinierten Hörverlust 

    Therapien, Behandlungsmethoden und mehr

    Es empfiehlt sich grundsätzlich, einen HNO-Arzt aufzusuchen, wenn sich die Qualität des Gehörs verschlechtert. Ein kostenloser Hörtest bei einem Hörgeräteakustiker kann vorab Klarheit bringen. 

    Nicht in jedem Fall muss eine physische Ursache vorliegen. Gehörverlust oder ein temporär schlechteres Hörvermögen macht sich auch in Stresssituationen oder aus psychischen Gründen bemerkbar.

    Wurde eine Schwerhörigkeit durch einen Spezialisten festgestellt, sind es in der Regel technische Geräte, welche Besserung verschaffen und das Hörvermögen wieder herstellen.

    • Hörgeräte, als Im-Ohr- oder Hinter-dem-Ohr-Ausführung
    • Hörimplantate, als Teil- oder Vollimplantat erhältlich, kommen insbesondere zum Einsatz, wenn die Sinneszellen im Ohr sehr stark beschädigt sind

    Experten raten nach der Verordnung für ein Hörgerät oder Implantat zu einem speziellen Hörtraining. Es sorgt dafür, die neue Hörqualität sowie die wahrnehmbare Geräuschkulisse, besser einzuordnen.

    Menschen, die unter einem Tinnitus leiden, können aus einem gezielten Hörtraining ebenfalls ihre Vorteile ziehen.

    Alternative Methoden, um das Gehör zu verbessern

    Um das Gehör zu verbessern, gibt es auch alternative Methoden. Diese können bequem von zu Hause aus angewandt werden. Sie unterstützen die ärztlich verordneten Therapien und Behandlungen und schulen gerade bei einer anfänglichen Schwerhörigkeit die Sinne. Gleichzeitig werden mit diesen Übungen Gehirnleistung, Durchblutung und Nervenfunktionen verbessert.

    Die alternativen Methoden zur Hörverbesserung ersetzen niemals die Diagnose und Behandlung durch den HNO-Arzt!

    1. Kartenspielen und Rätselraten – fördert ganz allgemein die Konzentrationsfähigkeit und die Gehirnleistung. Ein aktives Gehirn aber unterstützt dabei, wahrgenommene Töne besser zu verarbeiten.
    2. Yogaübungen – bringen den Blutkreislauf in Schwung, was für die optimale Durchblutung von Ohren und Gehirn sorgt. Die Posen Baum, Kobra, Kamel und Dreieck sind für die Verbesserung des Gehörs die Besten. Regelmäßig angewandt, bauen sich zudem Stresssymptome ab und Tinnitusbeschwerden können nachlassen.
    3. Ausreichend Bewegung – fördert die Durchblutung. Davon profitiert besonders die Cochlea, die Gehörschnecke im Innenohr. Die wahrgenommenen Schallvibrationen werden von ihr in Nervenimpulse umgewandelt. Ist sie also besser durchblutet, gelingt diese Umwandlung besser.
    4. Meditationsübungen – optimieren die physiologischen Prozesse und regulieren zugleich Blutstrom und Blutdruck. Insbesondere beim Stressabbau ist diese Methode sehr hilfreich. Zudem ist sie die perfekte Möglichkeit, um das Gehör auch auf leise Töne zu trainieren.
    5. Achtsamkeitsübungen – dienen der Konzentration, verbessern die Gehörleistung und führen zu innerer Ruhe. Ideal dafür ist eine laute Umgebung, wie z.B. eine Einkaufspassage, ein gut besuchter Park oder andere Orte. Anfänger sollten sich zunächst auf ein Geräusch konzentrieren und dabei versuchen herauszufinden, wo es herkommt. Fortgeschrittene können diese Übung stetig steigern und versuchen, alle Töne zu erkennen und zuzuordnen.
    6. Hörreize gegen Hörroutine – wer immer nur in sehr ruhigem Umfeld aktiv ist, schwächt sein Gehör ebenso wie bei ständiger Lärmbelästigung. Um das Hörvermögen flexibel zu halten, ist der Wechsel zwischen laut und leise sinnvoll.

    Das Gehör braucht zeitlebens Abwechslung und Training. Damit kann man die Ohrgesundheit deutlich länger auf einem guten Niveau halten. Hat sich aber bereits aus Altersgründen oder infolge von Erkrankungen ein Hörverlust bemerkbar gemacht, kann in einem Zusammenspiel von ärztlicher Behandlung und alternativen Methoden ein besseres Hörvermögen erreicht werden.

    Hörgeräte Beratung